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Vermieter wollen die Mieten einfacher erhöhen können

Nach Ansicht des Hauseigentümerverbands ist es heute zu schwierig, Mietzinsaufschläge durchzusetzen. Der Bundesrat soll dies nun rechtlich erleichtern. Der Mieterverband findet das Anliegen «schamlos».

Wie teuer wird die Wohnung? Die Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen im September 2012. (Bild: Dominique Meienberg, Tages-Anzeiger)
Wie teuer wird die Wohnung? Die Lange Nacht der Wohnungsbesichtigungen im September 2012. (Bild: Dominique Meienberg, Tages-Anzeiger)

Zieht der Bewohner aus, wird die Wohnung teurer: So lautet heute in den grossen Schweizer Städten das quasi eherne Grundgesetz, nach dem sich Mieterwechsel abspielen. Denn in dieser Situation hat der Eigentümer das Recht, den Mietzins auf das «orts- und quartierübliche» Niveau anzuheben. Kostete die Dreizimmerwohnung bisher 1500 Franken, während für benachbarte gleichwertige Wohnungen über 2000 Franken verlangt wurden, muss der Nachmieter also mit einem entsprechenden Aufschlag rechnen. Die «Orts- und Quartierüblichkeit» als anerkannte Messlatte für Zinserhöhungen wird in Mieterschutzkreisen daher oft als Ärgernis betrachtet.

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