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«Verdeckte Ermittler sind unabdingbar»

Um die prekäre Sicherheitslage in Genf in den Griff zu bekommen, werden vermehrt auch verdeckte Ermittler eingesetzt – für den Genfer Staatsanwalt Olivier Jornot eine Notwendigkeit.

Reagiert auf wachsende Kriminalität: Der Genfer Staatsanwalt Olivier Jornot.
Reagiert auf wachsende Kriminalität: Der Genfer Staatsanwalt Olivier Jornot.
Keystone
Kameramänner im Zürcher Bührle-Museum, April 2012: Der spektakuläre Raubüberfall vom 10. Februar 2008 wurde auch als «Zürcher Jahrhundertkunstraub» bezeichnet. Die gestohlenen Gemälde wurden in Belgrad sichergestellt. An der Lösung des Falls war auch ein verdeckter Ermittler beteiligt.
Kameramänner im Zürcher Bührle-Museum, April 2012: Der spektakuläre Raubüberfall vom 10. Februar 2008 wurde auch als «Zürcher Jahrhundertkunstraub» bezeichnet. Die gestohlenen Gemälde wurden in Belgrad sichergestellt. An der Lösung des Falls war auch ein verdeckter Ermittler beteiligt.
Keystone
Laut dem Genfer Staatsanwalt Olivier Jornot soll auch der Drogenschmuggel mittels verdeckter Ermittler eingedämmt werden.
Laut dem Genfer Staatsanwalt Olivier Jornot soll auch der Drogenschmuggel mittels verdeckter Ermittler eingedämmt werden.
Keystone
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Man kennt ihn nur unter seinem Decknamen: «Rio» ist ein angeblicher Auftragsmörder, welcher 2007 in Genf von einem indischen Restaurantbesitzer mit der Tötung eines Rivalen beauftragt wurde. Der verdeckte Ermittler, der unter dem Namen Rio agiert, wurde am Dienstag von einem Genfer Gericht angehört. Dabei hielt er sich in einer benachbarten Zelle auf. Seine Stimme wurde mechanisch verändert, die Erläuterungen zu seiner Aufgabe im betreffenden Fall blieben knapp.

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