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VBS kündigt Vertrag mit Thales

Nach der Sistierung des Projekts Bodluv 2020 hat die Schweizer Armee den Vertrag mit der Rüstungsfirma Thales Suisse aufgelöst.

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Vetrag vom VBS gekündigt: Der Hauptsitz der Firma Thales in der Nähe von Paris. (Archiv)
Vetrag vom VBS gekündigt: Der Hauptsitz der Firma Thales in der Nähe von Paris. (Archiv)
Keystone

Das Rüstungsunternehmen Thales Suisse hatte die gescheiterte Beschaffung neuer Fliegerabwehrraketen vorbereitet. Die Kündigung sei nicht aufgrund mangelhafter oder ungenügender Leistung erfolgt, heisst es in einer Mitteilung des Verteidigungsdepartements (VBS) vom Freitag. Alle am Projekt beteiligte Stellen des VBS attestierten der Unternehmung und den beteiligten Firmen «ein zielstrebiges und aufgabengerechtes Arbeiten am Projekt».

Gemäss den vertraulichen Unterlagen des Projektteams war Thales mit der technischen Bewertung der evaluierten Raketen betraut. Dabei stellte sich heraus, dass weder das eine noch das andere System die gestellten Anforderungen erfüllte.

Aus den Unterlagen geht auch hervor, dass die Thales-Experten die vom Projektteam angestrebte Lösung als nicht umsetzbar beurteilt hatten. Geplant war, die Beschaffung beider Raketen mit dem Rüstungsprogramm 2017 zu beantragen.

Die Kosten sind noch nicht bekannt

Offiziell wurde das Projekt Bodluv 2020 sistiert, um eine Gesamtübersicht Luftverteidigung erstellen zu können. Ein neues Beschaffungsprojekt dürfte es so rasch nicht geben. In der Mitteilung stellt das VBS eine «mittel- bis langfristige Wiederaufnahme des Projekts» in Aussicht.

Nach Angaben des VBS sind die Kosten für die von Thales Suisse erbrachten Leistungen noch nicht bekannt.

(SDA)

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