ABO+

Um Rückfallrisiko von Straftätern zu minimieren, fehlt Personal

Seit 2018 versuchen die Kantone das Rückfallrisiko von Kriminellen per Software zu minimieren. Eine erste Bilanz zeigt: Es fehlt das Fachpersonal.

Ein Mann steht am vergitterten Fenster in der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf ZH. Archivfoto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Ein Mann steht am vergitterten Fenster in der Strafanstalt Pöschwies in Regensdorf ZH. Archivfoto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Eine Frau zettelt nach einer durchzechten Nacht eine Schlägerei an. Sie tritt das Opfer gegen Kopf und Bauch, als es längst am Boden liegt. In diesem fiktiven Beispiel erhält die Täterin eine unbedingte Haftstrafe. Bevor sie diese antritt, überprüft die Vollzugsbehörde, wie gross das Rückfallrisiko der Frau ist. Eine Software, das «Fast-Screening-Tool», stuft sie als A-, B- oder C-Fall ein. Dabei gilt ein A-Fall als unbedenklich, bei einem C-Fall wird das Rückfallrisiko vertieft abgeklärt.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt