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Trump möchte IS-Kämpfer in die Schweiz fliegen

Die USA haben der Schweiz offiziell angeboten, Jihadisten mit Schweizer Pass aus Syrien zurückzubringen. Der Bundesrat lehnt ab.

Justizministerin Karin Keller-Sutter setzt auf eine Strafverfolgung «im Tatortstaat nach internationalen Standards». Foto: Alessandro della Valle (Keystone)

Justizministerin Karin Keller-Sutter setzt auf eine Strafverfolgung «im Tatortstaat nach internationalen Standards». Foto: Alessandro della Valle (Keystone)

Markus Häfliger@M_Haefliger

Es ist der erste politische Pflock, den Karin Keller-Sutter (FDP) als Justizministerin einschlägt. Auf ihren Antrag hat der Bundesrat entschieden, IS-Kämpfer mit Schweizer Pass nicht aus Syrien zurückzuholen. Betroffen von diesem Grundsatzentscheid sind rund zwanzig Jihadisten mit Schweizer Pass, die sich derzeit in Nordsyrien befinden, teilweise in kurdischen Gefangenen­lagern. Was mit ihnen nach dem Abzug der US-Truppen geschehen wird, ist völlig offen.

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