Zum Hauptinhalt springen

Trotz mehr Abfall sind die Züge nicht dreckiger

Die Befürworter der Pro-Service-public-Initiative wollen unter anderem weniger «dreckige Züge». Ein Besuch bei den SBB zeigt: Es wird nicht weniger geputzt als früher. Aber die Passagiere lassen heute viel mehr Abfall liegen.

Mirjam Comtesse
Shatri Ilir überprüft, ob auf der Gepäckablage Abfall herumliegt.
Shatri Ilir überprüft, ob auf der Gepäckablage Abfall herumliegt.
Stefan Anderegg
Im Reinigungsgurt steckt alles, was das Team benötigt: Frisches WC-Papier, Putztücher und -mittel. In der rechten Hand hält der Reiniger ein Kratzeisen.
Im Reinigungsgurt steckt alles, was das Team benötigt: Frisches WC-Papier, Putztücher und -mittel. In der rechten Hand hält der Reiniger ein Kratzeisen.
Stefan Anderegg
Nzuzi Scheidegger sorgt für Spiegel ohne Spritzer und Flecken.
Nzuzi Scheidegger sorgt für Spiegel ohne Spritzer und Flecken.
Stefan Anderegg
1 / 5

Nzuzi Scheidegger, Shatri Ilir und Jose Henry Murillo Ramirez warten am Bahnhof Bern auf den Zug. Sie wollen aber nicht wegfahren, sondern ihre Arbeit erledigen, während der Zug hält. Sie alle haben einen grossen Abfallsack in der Hand, eine Schutzbrille aufgesetzt und tragen einen sogenannten Reinigungsgurt. Darin stecken Ersatzrollen WC-Papier, verschiedene Putzmittel, Handschuhe, Putztücher und ein Kratzeisen, damit die Abfall­behälter geöffnet und geleert werden können. «Unsere Reinigungsteams sollen nicht mit den Händen in die Abfallbehälter greifen», erklärt Désirée Keller, Leiterin Cleaning Team im Bahnhof Bern. «Denn manchmal stecken Spritzen drin.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen