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Transporteure hätten den Neattunnel gern für sich allein

Die Güterverkehrsbranche will gegen die Dominanz der Personenzüge auf dem Bahnnetz vorgehen.

Freie Fahrt für Güter: Heute haben zum Leidwesen der Transporteure Personenzüge Vorfahrt. Foto: Martin Ruetschi (Keystone)
Freie Fahrt für Güter: Heute haben zum Leidwesen der Transporteure Personenzüge Vorfahrt. Foto: Martin Ruetschi (Keystone)

Technische Störungen, Bauarbeiten, zu wenig Pünktlichkeit: Die «schwache» Qualität des Bahnbetriebs, so warnt die im Gütertransportgeschäft tätige Hupac-Gruppe, gefährde die Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene. Unpünktlichkeit werde von den Logistikkunden nicht akzeptiert und könne zum «Killerfaktor» für den Alpenschutz werden. Zu den Ursachen des Problems gehört laut Hupac, dass der Güterverkehr gegenüber dem Personenverkehr schlechter gestellt sei. Zuweilen müssten Güterzüge, vor allem bei Störungen im Netz, stunden- oder tagelang auf dem Abstellgleis warten, da Personenzüge stets Vortritt hätten.

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