Tessiner Burkaverbot trifft vorwiegend Fussballfans

Burka-Trägerinnen wurden im Kanton Tessin bisher kaum gebüsst. Die Behörden sind dennoch zufrieden.

Giorgio Ghiringhelli, Initiant der Tessiner Anti-Burka-Initiative. (Archiv)

(Bild: Keystone Karl Mathis)

Das Verhüllungsverbot im Kanton Tessin, das seit zwei Jahren in Kraft ist, trifft vor allem vermummte Fussballfans. Burka-Trägerinnen wurden bisher kaum gebüsst. Die Behörden sind dennoch zufrieden.

Seit genau zwei Jahren sind verhüllte Gesichter im Kanton Tessin verboten. Wer sein Gesicht trotzdem verbirgt, muss mit einer Busse von mindestens 100 Franken rechnen. Das Verhüllungsverbot, das vom Volk im Jahr 2013 angenommen wurde, zielt eigentlich auf Frauen in Vollverschleierung (Burka) oder mit Gesichtsschleier (Niqab). Wie die am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Justizdirektion aber zeigen, sind vom Verhüllungsverbot vor allem vermummte Fussballfans betroffen.

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