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SVP-Amstutz tritt ab – Aeschi will ihn beerben

Der Berner Nationalrat Adrian Amstutz wird die Volkspartei im Bundeshaus nicht mehr anführen. Die Nachfolge soll schon bald geregelt sein.

Tritt kürzer: Adrian Amstutz, hier bei der Frühlingssession im Nationalrat. (8. März 2017)
Tritt kürzer: Adrian Amstutz, hier bei der Frühlingssession im Nationalrat. (8. März 2017)
Keystone
Thomas Aeschi (rechts) bekundet Interesse, Nachfolger von Adrian Amstutz zu werden.
Thomas Aeschi (rechts) bekundet Interesse, Nachfolger von Adrian Amstutz zu werden.
Keystone
Als Nationalrat will Adrian Amstutz im Jahr 2019 auf Ende der laufenden Legislatur zurücktreten.
Als Nationalrat will Adrian Amstutz im Jahr 2019 auf Ende der laufenden Legislatur zurücktreten.
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Der Berner Nationalrat Adrian Amstutz gibt sein Amt als Fraktionschef der SVP ab. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin wird am 17. November gewählt. Das kündigte er am Freitag an einer Medienkonferenz der SVP in Bern an.

Mit dem Stabswechsel im kommenden November soll rechtzeitig die Ablösung für das kommende Wahljahr organisiert werden, sagte Amstutz weiter. Er bleibe aber weiterhin im Parteileitungsausschuss der SVP.

Aeschi in den Startlöchern

Als Nationalrat will der Berner im Jahr 2019 auf Ende der laufenden Legislatur zurücktreten, wegen der Amtszeitzeitbeschränkung der SVP des Kantons Bern. Er steht der Volkspartei seit dem Jahr 2012 als Fraktionschef vor.

Sein Interesse signalisiert hat bereits der Zuger SVP-Nationalrat Thomas Aeschi. «Ich werde mir eine Kandidatur überlegen, das Amt reizt mich sehr», sagte Aeschi im Interview mit der Online-Ausgabe von «Luzerner Zeitung»und «St. Galler Tagblatt». Am Montag werde das Bewerbungsprozedere eröffnet, Interessierte hätten bis Ende Oktober Zeit, ihre Kandidatur einzureichen.

Eine Anfrage von der Parteileitung habe er nicht erhalten. Seine Chancen auf eine Wahl würden davon abhängen, wer sonst noch kandidiere, sagte der Bundesratskandidat von 2015. Aeschi ist seit 2011 für die SVP im Nationalrat.

SDA/rub

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