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SVP im Spagat

Für keine Partei ist es so schwierig, eine einheitliche Position zur Aufhebung der Eurountergrenze zu finden, wie für die SVP.

Hat seiner Tochter geraten, am SNB-Entscheid nicht zu verzweifeln: SVP-Chefstratege Christoph Blocher an der Albisgüetli-Tagung vom letzten Freitag.
Hat seiner Tochter geraten, am SNB-Entscheid nicht zu verzweifeln: SVP-Chefstratege Christoph Blocher an der Albisgüetli-Tagung vom letzten Freitag.
Keystone

Am vergangenen Donnerstag um 10.30 Uhr ging ein Beben durch die Finanzwelt. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verkündete die Aufhebung der Eurountergrenze, der Euro fiel innert Minuten auf unter 90 Rappen, der SMI verlor noch am selben Tag bis zu 14 Prozent. Der Entscheid schockierte Wirtschaftsvertreter im ganzen Land – und zwingt die SVP zu einem Spagat wie keine andere Partei. Insbesondere Alt-Nationalräte, die nicht mehr auf die Befindlichkeiten der Parteileitung Rücksicht nehmen müssen, hielten sich mit Kritik nicht zurück. «Eine Katastrophe», sagte Peter Spuhler, Chef von Stadler Rail, zum «Blick». Ein «rabenschwarzer Tag für die Exportwirtschaft», sagte Hansruedi Wandfluh, CEO der Wandfluh Holding AG. Das werde Arbeitsplätze kosten und die Verlegung von Jobs ins Ausland beschleunigen.

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