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Streit um Krebsrisiko eines Pflanzengifts

Der Kampf um das Pflanzengift Glyphosat geht in die finale Runde. Die EU will die Zulassung des Spritzmittels diesen Monat trotz des Krebsverdachts der WHO verlängern. Einige Länder erwägen Verbote, die Schweiz bis jetzt nicht.

Der Aufstieg von Glyphosat zum Pestizid Nummer 1. Grafik: nid / Foto: Getty Images / Quelle: Charles M. Brooks, Isaaa.org

Unkraut? Ein Spritzmittel reicht. Auch in der Schweiz ist darin sehr häufig Glyphosat enthalten – das weltweit am häufigsten verwendete Pestizid rangiert hierzulande ebenso ganz oben auf der Rangliste. Jährlich 300 Tonnen davon landen auf unseren Feldern. Der seit über 40 Jahren verwendete Stoff, bekannt etwa unter dem Namen Roundup, galt bislang als unbedenklich. Darum überwachen ihn Schweizer Lebensmittelchemiker auch nur selten. Doch nun tobt ein Streit darüber, wie schädlich der Stoff ist. Denn Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten im Frühjahr 2015 den kursierenden Verdacht bestätigt, dass Glyphosat «wahrscheinlich krebserregend» ist.

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