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Steinegger hantiert mit uralten Zahlen

Franz Steinegger verglich die Krankenkassen mit der Suva und sagte, beim Unfallversicherer fliesse deutlich mehr Geld wieder den Kunden zu. Nun zeigt sich: Die genannten Zahlen sind alt.

«Die Zahlen im ‹Blick›-Interview beziehen sich auf eine Studie, welche die Uni St. Gallen im Auftrag des Bundesrates erstellt hat»: Suva-Präsident Franz Steinegger.
«Die Zahlen im ‹Blick›-Interview beziehen sich auf eine Studie, welche die Uni St. Gallen im Auftrag des Bundesrates erstellt hat»: Suva-Präsident Franz Steinegger.
Keystone

Just zum Zeitpunkt des jährlichen Prämienvergleichs der Krankenkassen sorgt der Unfallversicherer Suva für Wirbel: In einem Interview mit dem «Blick» äussert sich Verwaltungsratspräsident Franz Steinegger zum Effizienzunterschied zwischen den Krankenkassen und der Suva. «Hier kommen von einem Prämienfranken 95 Prozent den Versicherten zugute. Bei den Krankenkassen sind es 84 und bei den Privatversicherern gar nur 79 Prozent», sagte er. Unweigerlich taucht die Frage auf, ob die Prämien sinken würden, wenn der Unfallversicherer für die Grundversicherungen bei den Krankenkassen zuständig wäre. «Das behaupte ich nicht», entgegnet der ehemalige FDP-Parteipräsident, «ich sage aber, dass wir im Bereich Unfallversicherung am effizientesten sind.»

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