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Ständeräte wollen Tests für alle Embryonen zulassen

Mit 12 zu 1 Stimme hat sich die Wissenschaftskommission des Ständerats für die Erlaubnis der Präimplantationsdiagnostik entschieden. Sie geht deutlich weiter als der Bundesrat.

Claudia Blumer
Wie weit soll die Schweiz gehen bei der Zulassung von Embryonen-Checks im Rahmen von künstlichen Befruchtungen? Aufnahme im Labor für In-Vitro-Fertilisation an der Frauenklinik der Universität Bern. Die Leiterin des Labors legt eine Pailette mit einer befruchteten Eizelle in eine Transportbox.
Wie weit soll die Schweiz gehen bei der Zulassung von Embryonen-Checks im Rahmen von künstlichen Befruchtungen? Aufnahme im Labor für In-Vitro-Fertilisation an der Frauenklinik der Universität Bern. Die Leiterin des Labors legt eine Pailette mit einer befruchteten Eizelle in eine Transportbox.
Keystone
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Der damalige Nationalrat Felix Gutzwiller (FDP, ZH) hat vor zehn Jahren mit einer Motion angeregt, in der Schweiz ebenfalls zu erlauben, was in fast allen europäischen Ländern seit Jahrzehnten praktiziert wird: die Untersuchung künstlich erzeugter Embryonen auf Krankheiten, genannt Präimplantationsdiagnostik (PID). Seit letztem Sommer liegt der Vorschlag des Bundesrats dazu vor. Demnach sollen erblich vorbelastete Paare, die sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden, die Embryonen testen lassen dürfen. Der Bundesrat rechnete mit bis zu 100 Fällen pro Jahr.

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