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Städterangliste: Wien schlägt Zürich

Im jüngsten Mercer-Ranking der lebensfreundlichsten Städte sind drei Schweizer Ortschaften in den vorderen Rängen. Zürich schafft es wieder nur auf den zweiten Platz. Genf muss einen herben Dämpfer hinnehmen.

Nicht nur lebensfreundlich, auch sicher: Zürcher Innenstadt.
Nicht nur lebensfreundlich, auch sicher: Zürcher Innenstadt.
Keystone

Wien verteidigt in der neusten weltweiten Städterangliste von Mercer seinen Platz als lebensfreundlichste Stadt. Zürich folgt auf Rang zwei, Genf auf Rang acht und Bern auf Rang neun. Damit befinden sich drei Schweizer Städte unter den Top 10.

Diese Schweizer Städte stehen auch an der Spitze des weltweiten Rankings der sichersten Städte. Bern und Zürich teilen sich nach Luxemburg den zweiten Rang. Genf ist auf Platz sechs, wie aus der Internationalen Mercer-Studie zur Lebensqualität 2011 der gleichnamigen Beratungsgesellschaft hervorgeht.

Die 25 lebensfreundlichsten Städte an der Spitze der Tabelle befinden sich mehrheitlich in Europa; mit Auckland erreicht aber eine neuseeländische Stadt den dritten Platz. Mercer bewertete für seine Rangliste die Lebensqualität in 221 Städten.

39 Kriterien

Die Lebensqualität wird anhand von 39 Kriterien beurteilt, die politische, soziale, wirtschaftliche Faktoren umfassen sowie umweltorientierte Aspekte.

Dazu gehören beispielsweise die politische Stabilität, aber auch die Effektivität der Strafverfolgung oder Zensur, Abwasser- und Abfallentsorgung oder das Freizeit- und Wohnungsangebot. Hinzu kommen Kriterien, mit welchen persönliche Sicherheit, Gesundheits-, Bildungs und Verkehrsangebote bewertet werden.

Genf stark zurückgefallen

Die prekäre Wohnungssituation und die stagnierenden Verkehrsprobleme sind denn auch der Grund dafür, dass Genf im weltweiten Ranking von Platz drei auf acht zurückfiel, wie Mercer mitteilte.

Am Schluss der Tabelle finden sich die Hauptstädte Tschads, der Zentralafrikanischen Republik und des Iraks - N'Djamena, Bangui und Bagdad.

SDA/kpn/bru

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