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Spitäler treiben Gesundheitskosten in die Höhe

Versicherte haben die obligatorische Krankenversicherung im Jahr 2012 rund 25,7 Milliarden Franken gekostet – so viel wie noch nie. Schuld sind vor allem ambulante Behandlungen im Spital.

Die Kosten sind im Jahr 2012 fast drei Prozent gestiegen: Dargestellt sind die absoluten Beträge in Franken pro Kopf (Säulen) und der Anstieg in Prozenten (Linie).
Die Kosten sind im Jahr 2012 fast drei Prozent gestiegen: Dargestellt sind die absoluten Beträge in Franken pro Kopf (Säulen) und der Anstieg in Prozenten (Linie).
Santésuisse
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BAG
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Jede versicherte Person in der Schweiz hat 2012 durchschnittlich 3259 Franken Gesundheitskosten für die obligatorische Krankenpflegeversicherung verursacht – 2,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Kostentreiber waren vor allem die ambulanten Spitalbehandlungen. Der Krankenkassendachverband Santésuisse schreibt von einem neuen Höchststand.

Insgesamt schlugen die Behandlungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung mit 25,7 Milliarden Franken zu Buche. Fast die Hälfte des Kostenanstiegs gehe auf die Spitalbehandlungen zurück, teilte Santésuisse mit.

Die Kosten für ambulante Spitalbehandlungen stiegen um 5,8 Prozent oder 250 Millionen Franken, jene für stationäre Behandlungen um 2,7 Prozent, was 150 Millionen entspricht.

Unterschiede zwischen den Kantonen

Allerdings gibt es grosse Unterschiede zwischen den Kantonen: Zwischen dem teuersten Kanton (Basel-Stadt) und dem günstigsten (Appenzell Innerrhoden) beträgt er dem Verband zufolge für die gesamten Pro-Kopf-Kosten über 80 Prozent. Aus diesem Grund sind auch die Prämienunterschiede zwischen den Kantonen gross.

Gestiegen sind auch die Kosten in den Arztpraxen. Gemäss Santésuisse liegt der Zuwachs von 4,1 Prozent oder 220 Millionen Franken jedoch im Rahmen der Vorjahre.

SDA/wid

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