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Spionage-Aktion in Zürich: Bundesrat verhindert Ermittlungen

Nach der Festnahme zweier georgischer Agenten beim Zürcher Hauptbahnhof bremst das Schweizer Aussenministerium die Bundesanwaltschaft aus.

Felix Schaad, Tages-Anzeiger

Im April sind mitten in Zürich zwei Angehörige einer Sondereinheit des georgischen Innenministeriums verhaftet worden. Es stellte sich heraus, dass die beiden Spione ein Treffen zweier bekannter regimekritischer Georgier im Hotel Marriott am Platzspitz belauschen wollten. Beim Zürcher Hauptbahnhof wurden sie mit ihren Abhörgeräten erwischt. Nach der Festnahme sassen die Agenten rund drei Wochen in der Schweiz in Haft. Dann wurden sie nach Georgien abgeschoben.

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