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SP ortet ihr Feindbild in der Wirtschaft

Die SP stellt ihr überarbeitetes Parteiprogramm vor. Doch am meisten interessiert das Fiasko der Departementsverteilung. Schuld sei der lange Arm der Wirtschaft, glaubt Parteipräsident Christian Levrat.

Lecken ihre Wunden: SP-Präsident Christian Levrat und Ex-Bundesratskandidatin Jacqueline Fehr
Lecken ihre Wunden: SP-Präsident Christian Levrat und Ex-Bundesratskandidatin Jacqueline Fehr
Keystone

Eigentlich hätte die SP am Dienstagnachmittag im Bundeshaus ihr revidiertes Parteiprogramm präsentieren wollen. Noch vor zwei Wochen wäre dies Stoff genug gewesen. Doch jetzt interessieren vor allem Fragen um die gestrige Departementsverteilung, die aus der Sicht der SP im Fiasko geendet hat.

Parteipräsident Christian Levrat sowie die Vizepräsidentinnen Jacqueline Fehr und Marina Carobbio ahnen es und kommen wohl absichtlich so knapp zur Veranstaltung, dass keine Zeit mehr für Begrüssungszeremonien bleibt. Levrat schiesst dann auch sofort los und referiert über die lebhafte Debatte, die das Parteiprogramm ausgelöst hat. Dabei bleibt ihm kaum Zeit zum Atmen, als wollte er unliebsame Fragen verhindern. Brav wird über das Parteiprogramm diskutiert – bis ein Journalist in der anschliessenden Fragerunde den Damm bricht und fragt, ob sich die SP eine Chance ausrechne, an der Macht teilzunehmen. Es folgt erlösendes Gelächter.

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