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So viele Whistleblower wie noch nie

Bei der offiziellen Whistleblower-Meldestelle sind 2017 über 120 Hinweise eingegangen. Das ist Rekord.

Wer einen Verdacht schöpft, kann dies anonym melden. (Symbolbild)
Wer einen Verdacht schöpft, kann dies anonym melden. (Symbolbild)
Christian Charisius, Keystone

Missstände in der Verwaltung werden in der Schweiz immer häufiger gemeldet - 2017 erreichten die Zahlen gar einen Höchststand, wie die «Schweiz am Wochenende» berichtet. Demnach gingen letztes Jahr bei der offiziellen Whistleblower-Meldestelle 122 Meldungen ein, was einem Plus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Es seien hauptsächlich Fälle im Zusammenhang mit nicht korrekt arbeitenden Bundesangestellten gemeldet worden, heisst es weiter.

Eric-Serge Jeannet von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK), bei der die Meldestelle angesiedelt ist, freut sich: «Endlich zeichnet sich die erhoffte Trendwende ab.»

Die Zunahme an gemeldeten Fällen ist gemäss der Zeitung auf die neue Online-Meldestelle für Whistleblower zurückzuführen, die seit Juni letzten Jahres in Betrieb ist. Es handelt sich dabei um eine gesicherte Plattform, auf der Privatpersonen wie auch Angestellte des Bundes eine Meldung verfassen können. Beweise seien dafür nicht erforderlich, wie die EFK auf ihrer Website schreibt. Es genüge ein begründeter Verdacht.

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