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Sippenhaft für Ausländerkinder: Amherd bremst Keller-Sutter aus

Justizministerin Keller-Sutter schränkt die Sozialhilfe für Ausländer ein. Bei der schärfsten Massnahme krebst sie zurück.

Markus Häfliger
Eine asylsuchende Familie aus Syrien sitzt im Transitzentrum Laret beim Tee. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Eine asylsuchende Familie aus Syrien sitzt im Transitzentrum Laret beim Tee. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Sie wurden am gleichen Tag in den Bundesrat gewählt. Und in ihrem ersten Amtsjahr schienen Justizministerin Karin Keller-Sutter (FDP) und Verteidigungsministerin Viola Amherd (CVP) gut zu harmonieren. Bei der Gesamterneuerungswahl am 11. Dezember übertrumpfte Amherd (218 Stimmen) ihre FDP-Kollegin (169 Stimmen) dann aber deutlich. Und jetzt, gleich zu Beginn des zweiten Amtsjahres, opponiert Amherd gegen Keller-Sutter. In einem vertraulichen Mitbericht an den Bundesrat wirft Amherd der Justizministerin vor, die «Sippenhaft» gegen ausländische Kinder einführen zu wollen.

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