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«Sie wollten mich zum Verstummen bringen»

Die polarisierende Berner Nationalrätin Margret Kiener Nellen nimmt nach dem Medienwirbel um die Steuern ihres Mannes erstmals Stellung.

«Ich würde mich heute nicht mehr entschuldigen. Ich würde sagen, dass mein Mann genau das getan hat, was der Gesetzgeber ausdrücklich empfiehlt», meint die Sozialdemokratin Magret Kiener Nellen rückblickend.
«Ich würde mich heute nicht mehr entschuldigen. Ich würde sagen, dass mein Mann genau das getan hat, was der Gesetzgeber ausdrücklich empfiehlt», meint die Sozialdemokratin Magret Kiener Nellen rückblickend.
Andreas Blatter
Nach den Delegierten der SP Bern-Mittelland nominierte auch die Kantonalpartei die Bolliger Nationalrätin für die Nationalratswahlen.
Nach den Delegierten der SP Bern-Mittelland nominierte auch die Kantonalpartei die Bolliger Nationalrätin für die Nationalratswahlen.
Urs Baumann
Bolligen wählt Margret Kiener Nellen zur neuen Gemeindepräsidentin. Verlierer Hans Graf (links) gratuliert  zur Wahl. (5.11.2000)
Bolligen wählt Margret Kiener Nellen zur neuen Gemeindepräsidentin. Verlierer Hans Graf (links) gratuliert zur Wahl. (5.11.2000)
Daniel Fuchs
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Frau Kiener Nellen, Sie kandidieren mit 62 nochmals für einen SP-Sitz im Nationalrat. Warum tun Sie sich das an?Margret Kiener Nellen:Ich bin nun mal ein Animal politique und fühle mich voll im Saft.

Wo, glauben Sie, braucht es Ihre Stimme in der Politik noch? Bei der Unternehmenssteuerreform III, für die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, für höhere AHV-Renten sowie gegen das Rauswerfen der älteren Arbeitnehmenden. Auch für mein übergeordnetes Thema Chancengleichheit, wo die Schweiz grossen Nachholbedarf bei Kindern aus finanziell schlechter gestellten Familien hat.

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