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«Sie wollten mich zum Verstummen bringen»

Die polarisierende Berner Nationalrätin Margret Kiener Nellen nimmt nach dem Medienwirbel um die Steuern ihres Mannes erstmals Stellung.

Mischa Aebi
«Ich würde mich heute nicht mehr entschuldigen. Ich würde sagen, dass mein Mann genau das getan hat, was der Gesetzgeber ausdrücklich empfiehlt», meint die Sozialdemokratin Magret Kiener Nellen rückblickend.
«Ich würde mich heute nicht mehr entschuldigen. Ich würde sagen, dass mein Mann genau das getan hat, was der Gesetzgeber ausdrücklich empfiehlt», meint die Sozialdemokratin Magret Kiener Nellen rückblickend.
Andreas Blatter
Margret Kiener Nellen, SP, äussert sich am 7. November 2014 an einer Pressekonferenz zu ihrer Steuersituation.
Margret Kiener Nellen, SP, äussert sich am 7. November 2014 an einer Pressekonferenz zu ihrer Steuersituation.
Keystone
Die SP-Frau entschuldigte sich demütig.
Die SP-Frau entschuldigte sich demütig.
Keystone
2011 wird Margret Kiener Nellen (SP) in den Nationalrat gewählt.
2011 wird Margret Kiener Nellen (SP) in den Nationalrat gewählt.
Susanne Keller
Margret Kiener Nellen tritt gegen Rudolf Burger (BP) und Erich Sterchi (SVP) bei den Gemeindepräsidiumswahlen in Bolligen an. (17.10.2008)
Margret Kiener Nellen tritt gegen Rudolf Burger (BP) und Erich Sterchi (SVP) bei den Gemeindepräsidiumswahlen in Bolligen an. (17.10.2008)
Adriana Bella
Sie wird jedoch abgewählt. Letzte GV der abgewählten Bolliger Gemeindepräsidentin Kiener Nellen. (16.12.2008)
Sie wird jedoch abgewählt. Letzte GV der abgewählten Bolliger Gemeindepräsidentin Kiener Nellen. (16.12.2008)
Urs Baumann
Margret Kiener Nellen freut sich nach bangem Warten über ihre Wahl in den Nationalrat. (21.10.2007)
Margret Kiener Nellen freut sich nach bangem Warten über ihre Wahl in den Nationalrat. (21.10.2007)
Andreas Blatter
SP-Grossrätin Margrit Kiener-Nellen (links) und SP-Nationalrätin Simonetta Sommaruga am SP-Parteitag am 29. April 2003.
SP-Grossrätin Margrit Kiener-Nellen (links) und SP-Nationalrätin Simonetta Sommaruga am SP-Parteitag am 29. April 2003.
Urs Baumann
SP-Grossrätin Margret Kiener Nellen und Regierungsrat Urs Gasche diskutieren im Grossen Rat. (9.4.2003)
SP-Grossrätin Margret Kiener Nellen und Regierungsrat Urs Gasche diskutieren im Grossen Rat. (9.4.2003)
Andreas Blatter
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Frau Kiener Nellen, Sie kandidieren mit 62 nochmals für einen SP-Sitz im Nationalrat. Warum tun Sie sich das an?Margret Kiener Nellen:Ich bin nun mal ein Animal politique und fühle mich voll im Saft.

Wo, glauben Sie, braucht es Ihre Stimme in der Politik noch? Bei der Unternehmenssteuerreform III, für die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, für höhere AHV-Renten sowie gegen das Rauswerfen der älteren Arbeitnehmenden. Auch für mein übergeordnetes Thema Chancengleichheit, wo die Schweiz grossen Nachholbedarf bei Kindern aus finanziell schlechter gestellten Familien hat.

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