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Schweizer Eliteeinheit enttarnt

Das Datenleck bei der Ruag zieht Kreise. Offenbar flossen wegen der Nähe zur Bundesverwaltung auch sensible Daten einer geheimen Schweizer Eliteeinheit und die Personaldaten von über 30'000 Bundesangestellten ab.

Christoph Aebischer
Seit 2014 im Visier von Hackerangriffen: Firmenlogo der Ruag bei der Produktionshalle im Emmen. (17. März 2016)
Seit 2014 im Visier von Hackerangriffen: Firmenlogo der Ruag bei der Produktionshalle im Emmen. (17. März 2016)
Urs Füeeler, Keystone
Der NDB hatte bemerkt, dass es seit längerem Attacken auf die Server von Ruag gegeben hatte. Rundgang bei Ruag Space.
Der NDB hatte bemerkt, dass es seit längerem Attacken auf die Server von Ruag gegeben hatte. Rundgang bei Ruag Space.
Nicola Pitaro
Beim Cyberangriff flossen höchst vertrauliche Informationen, u.a. zur Schweizer Armee. Arbeit an einer Raketenspitze.
Beim Cyberangriff flossen höchst vertrauliche Informationen, u.a. zur Schweizer Armee. Arbeit an einer Raketenspitze.
Urs Flueeler, Keystone
Die Bundesanwaltschaft eröffnete am 25. Januar 2016 ein Strafverfahren gegen unbekannt: Ruag Verwaltungsratspraesident Hans-Peter Schwald.
Die Bundesanwaltschaft eröffnete am 25. Januar 2016 ein Strafverfahren gegen unbekannt: Ruag Verwaltungsratspraesident Hans-Peter Schwald.
Urs Flueeler, Keystone
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Bei der Cyberspionage-Attacke auf den Rüstungsbetrieb Ruag könnten den Angreifern hochsensible Personendaten einer speziellen Eliteeinheit der Schweizer Armee zugefallen sein. Die Zusammensetzung des seit 2007 existierenden Auf­klä­rungsdetachement AAD 10 mit seinen Grenadieren, Fallschirmspringern, Tauchern und anderen Spezialisten war bisher ein gut gehütetes Geheimnis. Weder wer dazu gehört, noch wie viele Mitglieder es hat, ist bekannt. Nun sollen diese Daten gemäss einem Bericht in der «NZZ am Sonntag» in die Hände der Angreifer gelangt sein.

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