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Schweizer will Rettung von Flüchtlingen behindern

Mit einem gecharterten Schiff wollen Rechtsextreme nach Libyen, um Europas Grenzen zu verteidigen – koordiniert von einem Schweizer, der in der Armee diente.

Unterwegs auf der Mission «Defend Europe»: Mit diesem Schiff, das seit Februar 2017 den Namen «C-Star» trägt, wollen die Rechtsextreme aufbrechen.
Unterwegs auf der Mission «Defend Europe»: Mit diesem Schiff, das seit Februar 2017 den Namen «C-Star» trägt, wollen die Rechtsextreme aufbrechen.
Dietmar Hasenpusch, Keystone
Von Catania auf Sizilien soll die Reise losgehen.
Von Catania auf Sizilien soll die Reise losgehen.
Orietta Scardino, Keystone
Ziel ist die Küste Libyens.
Ziel ist die Küste Libyens.
Stringer, Keystone
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Von Sizilien aus soll es losgehen auf die Mission «Defend Europe» – mit der C-Star, einem 40 Meter langen gecharterten Schiff, Richtung Libyen. An Bord sind Rechtsextreme, die der sogenannten Identitären Bewegung angehören und sich Flüchtlingen wie Hilfsorganisationen in den Weg stehen wollen.

Mit dabei ist auch ein Schweizer, wie der «SonntagsBlick»schreibt. Es soll sich um den 32-jährigen Genfer Jean-David Cattin handeln. Cattin, der als Oberleutnant in der Schweizer Armee diente, soll die Mission gar koordinieren, aber selbst nicht an Bord gehen, heisst es weiter. Das Geld dafür stamme zum Teil auch von anderen Schweizer Rechtsextremen.

«Mission, um Europa zu retten»

Wie «Spiegel Online» schreibt, wird etwa 20 bis 25 Personen auf dem Schiff gerechnet.

In einem Video sollen die Organisatoren den Sinn der Aktion erklären: «Es ist eine Mission, um Europa zu retten und die illegale Einwanderung zu stoppen.» Sie würden zudem glauben, dass Hilfsorganisationen mit Schleppern zusammenarbeiten, was jene allerdings bestreiten. Die Aktion soll Anfang kommender Woche starten.

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