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Schweizer Bauernhöfe sind fest in der Hand von Familien

In Familienbetrieben sind Landwirte bestrebt, ihren Kindern den Hof finanziell gesund und mit intakten natürlichen Ressourcen zu überlassen: Damit sorgen sie für eine nachhaltige Landwirtschaft, die es laut dem Schweizer Bauernverband zu schützen gilt.

Betriebsleiter Christian Menoud mit seinen Söhnen Lukas und Guillaume. Insgesamt helfen drei Generationen auf dem Familienbetrieb mit.
Betriebsleiter Christian Menoud mit seinen Söhnen Lukas und Guillaume. Insgesamt helfen drei Generationen auf dem Familienbetrieb mit.
fn

Draussen vermischt sich unter schwarzem Himmel der strömende Regen mit dem schmelzenden Schnee. Drinnen im Stall spricht Markus Ritter von optimalen Bedingungen. Damit meint der Bauernpräsident allerdings nicht das Wetter, sondern die Struktur des Hofs der Familie Menoud im freiburgischen Romanens. Sie bewirtschaftet sechzig Hektaren im Hügelgebiet des Greyerzerlandes, ihr Stall beherbergt 70 Milchkühe sowie 120 Kälber und Rinder. Obwohl deutlich grösser als ein durchschnittlicher Schweizer Betrieb mit 18 Hektaren, wurde Menouds Hof gestern als typischer Familienbetrieb vorgestellt. Ein Unternehmen dieser Grösse ist laut dem Bauernverband gerade noch von einer Familie zu meistern. Der Grossvater von Betriebsleiter Christian Menoud hat ihn einst gekauft. Sein Vater packt nach wie vor mit an. Seine drei noch kleinen Kinder kennen sich im Stall und mit den Kühen bereits bestens aus. Das macht den Hof zum idealen Ort für den Schweizer Bauernverband, gemeinsam mit dem Hilfswerk Swissaid, Helvetas und weiteren Organisationen das Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe einzuläuten. Die Organisationen folgen damit dem Aufruf der Vereinten Nationen. Die UNO will 2014 auf den Nutzen von landwirtschaftlichen Systemen hinweisen, die auf Familienstrukturen basieren.

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