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Schülerin mit Hirnhautentzündung im Spital

Eine 17-jährige Ausserrhoderin, die in St. Gallen die Berufsschule besucht, ist an bakterieller Hirnhautentzündung erkrankt. Die Mitschüler und Mitschülerinnen werden vorsorglich mit Antibiotika behandelt.

Die Schülerinnen und Schüler, die in der laufenden Woche mit dem erkrankten Teenager in der gleichen Klasse des kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrums in St. Gallen unterrichtet wurden, sind vorsorglich mit Antibiotika behandelt worden. Genauso wurden die Lehrer gemäss den Bundesrichtlinien präventiv behandelt.

Für Angehörige der Schulkameraden der Erkrankten besteht laut den Behörden keine Gefahr einer Ansteckung. Die Eltern und Lehrbetriebe der Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse wurden schriftlich informiert, wie es heisst.

Am vergangenen Montag war eine 18-jährige Schülerin der Handelsmittelschule Basel auf einer Klassenreise in Berlin an einer Hirnhautentzündung gestorben. Die junge Frau starb zwei Tage nach ihrer Einlieferung ins Spital trotz einer unverzüglichen Behandlung.

Auch in Berlin zwei Erkrankungen

In Berlin haben sich die Fälle von Hirnhautentzündungen gehäuft. Neben der Schweizerin sind zwei weitere Erkrankungen bekannt geworden. Derzeit wird ein Baby in einer Klinik behandelt. Es sei ausser Lebensgefahr, sein Zustand sei stabil, sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Regina Kneiding, der AP. Am Montag war ein weiterer Patient, der an Meningitis erkrankt war, gesund aus einem Krankenhaus entlassen worden.

Diese Fälle hätten aber nichts miteinander zu tun, sagte Kneiding. Eine Analyse habe ergeben, dass die Erreger unterschiedlich seien. Nach dem Tod der Schweizer Schülerin hatte der Berliner Senat einen Krisenstab eingerichtet. Rund 280 Anrufe gingen beim Krisentelefon ein. «Ein weiterer Fall ist bislang nicht aufgetaucht», sagte Kneiding.

sda/ap/mbr

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