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Schneider-Ammann besucht Schweizer Soldaten in Südkorea

In China unterzeichnete er einen historischen Vertrag, in Südkorea besucht er einen historischen Ort: Bundesrat Schneider-Ammann ist in der entmilitarisierten Zone zwischen den beiden Koreas eingetroffen.

Absolviert einen Vertrags-Unterzeichnungs-Marathon: Bundesrat Johann Schneider-Ammann. (Archivbild)
Absolviert einen Vertrags-Unterzeichnungs-Marathon: Bundesrat Johann Schneider-Ammann. (Archivbild)
Keystone

Bundesrat Johann Schneider-Ammann ist am Sonntag zu einem viertägigen Besuch in Südkorea eingetroffen. Zum Auftakt begab er sich zur innerkoreanischen Grenze nach Panmunjom, wo seit 60 Jahren Schweizer Armee-Angehörige stationiert sind.

Der Schweizer Wirtschaftsminister reiste von China her an, wo er ein Freihandelsabkommen unterzeichnet hatte. In Südkorea wird Schneider-Ammann in Begleitung von Staatssekretär Mauro Dell'Ambrogio und einer wissenschaftlichen Delegation mehrere Abkommen in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation unterzeichnen. Auf dem Programm stehen auch Treffen mit Bildungsminister Seo Nam-soo und Wissenschaftsminister Choi Moon-ki.

Fünf Schweizer überwachen die Grenze

Der erste Programmpunkt war aber die Visite in der entmilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea. Sie fiel zufälligerweise mit dem 60. Jahrestag der Zustimmung des Bundesrats zusammen, Schweizer Armee-Angehörige für die Überwachungskommission der Neutralen Nationen (NNSC) in Panmunjom zu stellen.

Heute sind fünf Schweizer Offiziere zusammen mit fünf Kollegen aus Schweden zuständig für die Überwachungsarbeit an der Grenze zwischen den zwei koreanischen Staaten, die sich von Rechts wegen noch immer im Kriegszustand befinden. Die Überwachungskommission kontrolliert die Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens vom 27. Juli 1953.

Es sei ein Zufall, dass er exakt am 60. Jahrestag in Panmunjom sei, sagte Schneider-Ammann. Sein Besuch unterstreiche aber die Bedeutung des Grenzposten für die Schweiz. An der Gedenkzeremonie 60 Jahre nach Unterzeichnung des Waffenstillstands werden auch Vertreter der Schweizer Armee anwesend sein, sagte eine Mitarbeiterin des Eidg. Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).

SDA/fko

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