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Schlechte Noten für die Ruag

In einem Anti-Korruptions-Rating erzielt die Schweizer Waffenschmiede Ruag die zweitniedrigste Note. Die SP übt Kritik am Staatsbetrieb.

«Die Ruag hat sich zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht, statt zeitgemässe Programme umzusetzen»: Rüstungsexperte Peter Platzgummer über das schlechte Abschneiden der Ruag im Anti-Korruptions-Rating.
«Die Ruag hat sich zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht, statt zeitgemässe Programme umzusetzen»: Rüstungsexperte Peter Platzgummer über das schlechte Abschneiden der Ruag im Anti-Korruptions-Rating.

37 Millionen Euro Busse musste der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall 2014 bezahlen, weil die Firma in Griechenland Bestechungsgelder bezahlt hatte. Nun gerät die Firma, zu der auch der Schweizer Ableger Rheinmetall Air Defence gehört, erneut in den Verdacht, Korruption in den eigenen Reihen nicht genügend zu bekämpfen. Im gestern erschienenen «Defense Companies Anti-Corruption Index» des NGO Transparency International erhielt sie die Note D. Noch tiefer wurde eine Firma benotet, die zu 100 Prozent dem Schweizer Staat gehört: Die Rüstungsfirma Ruag erhielt die zweitschlechteste Note E.

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