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Schau, hier bin ich jetzt zu Hause

Im Oberwallis sollen dank Grossinvestitionen der Industrie bis zu 4000 neue Arbeitsplätze entstehen. Muss sich die Region nun neu erfinden?

Moritz Marthaler
Für den Job aus Kairo nach Visp: Biochemikerin Alaa El-Zaher ist eines von vielen neuen Gesichtern im Oberwallis. Foto: Sébastien Anex
Für den Job aus Kairo nach Visp: Biochemikerin Alaa El-Zaher ist eines von vielen neuen Gesichtern im Oberwallis. Foto: Sébastien Anex

Sie streckt die Arme aus, als wollte sie sagen: Schau, hier bin ich jetzt zu Hause. Manche mögen sie für eine Touristin halten, wenn sie in die Sonne blinzelt. Doch Alaa El-Zaher arbeitet hier. Sie ist wegen des Jobs aus Kairo nach Visp in die Walliser Bergwelt gezogen. Die Ägypterin ist 33 Jahre alt und Biochemikerin bei der Lonza. Leute wie sie stillen die enorme Nachfrage des Chemiekonzerns nach Arbeitskräften im High-End­-Bereich der Biotechnologie. Hinter ihr macht sich der Neubau des Riesenprojekts Ibex breit, auf ihrem ­Gesicht ein breites Grinsen. «Ich lebe da, wo andere Urlaub machen.» Und wenn sie dann wirklich mal aus den Ferien zurückkommt, sind schon wieder zehn neue Gesichter da.

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