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S-Bahnen müssen für ihre Schnellstarts zahlen

Verschleiss am Gleis soll verrechnet werden: Mit der nächsten Revision der Trassenpreise werden gleisschonende Züge günstiger fahren.

Von Walter Jäggi
Im Nahverkehr werden die Billettpreise stärker steigen: S-Bahn im Bahnhof Stadelhofen in Zürich. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Im Nahverkehr werden die Billettpreise stärker steigen: S-Bahn im Bahnhof Stadelhofen in Zürich. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Die Trassenpreise, welche die Bahnunternehmen der SBB-Infrastruktur für die Benützung der Gleise bezahlen müssen, seien nicht verursachergerecht, sagt Philippe Gauderon, Chef der SBB-Division Infrastruktur. Schnell startende und bremsende Regionalzüge, vor allem in den S-Bahn-Netzen, beanspruchen Gleise und Weichen über Gebühr, zahlen aber praktisch gleich viel wie die langsamen Güterzüge. Um das zu ändern, möchte die SBB-Infrastruktur eine nach Verschleiss abgestufte Gebühr für die Benützung der Fahrbahn verrechnen. Das bedeutet, dass im regionalen Personenverkehr der Aufwand für die Bahnen grösser wird und hier die Billettpreise auf längere Sicht steigen könnten. Hauptziel einer neuen Trassenpreisgestaltung ist allerdings, dass die Bahnen einen Anreiz bekommen, gleisschonende Fahrzeuge und Fahrweisen anzuwenden.

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