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Risiko Atomunfall: Zürcher sollen Jodpillen lagern

Im Fall einer AKW-Katastrophe bieten die Pillen einen gewissen Schutz vor Radioaktivität. Die Kantone mit grossen Agglomerationen wollen sie künftig an alle Haushalte verschicken.

Das AKW Gösgen im Kanton Solothurn, aufgenommen aus dem Zug von Bern nach Zürich. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Das AKW Gösgen im Kanton Solothurn, aufgenommen aus dem Zug von Bern nach Zürich. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima gingen die Behörden in der Schweiz über die Bücher. Überprüft wurden neben der AKW-Sicherheit auch die Notfallkonzepte für den Bevölkerungsschutz. Dabei zeigte sich, dass viele Kantone nicht in der Lage wären, nach einem AKW-Unfall Jodtabletten innert der vorgegebenen 12 Stunden an die ganze Bevölkerung zu verteilen. Die Kantone Zürich, Luzern und Basel-Stadt seien zum Schluss gekommen, dass in grossen Agglomerationen eine Verteilung in der vorgegebenen Zeit nicht möglich sei, sagt Daniel Storch vom Bundesamt für Gesundheit. Mit den Pillen soll im Ernstfall verhindert werden, dass die Schilddrüse radioaktives Jod aus der Luft aufnimmt.

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