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Raus aus der «Blocher-Falle»

Auch wenn viele das Gegenteil hofften: Nach dem 9. Februar ist es erneut der SVP-Exponent, der die Schweizer Politik prägt. Zwei neue Bücher versuchen, das Phänomen ein weiteres Mal zu ergründen.

«Ich verrecke fast vor Wut»: Die damaligen Nationalräte Christoph Blocher und Helmut Hubacher 1987 in Bern. Foto: Keystone
«Ich verrecke fast vor Wut»: Die damaligen Nationalräte Christoph Blocher und Helmut Hubacher 1987 in Bern. Foto: Keystone

Am Abend des 9. Februar warf Helmut Hubacher sein Manuskript in den Abfalleimer. Knapp 150 Seiten, auf der Schreibmaschine geschrieben, kurze, wütende Hauptsätze. Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative habe er nicht anders gekonnt, sagt der 88-jährige Hubacher, der von 1975 bis 1990 Präsident der SP war: Er habe sein Buch noch einmal schreiben müssen. Vor einer Woche hat er die neue Version an den Zytglogge-Verlag geschickt, 142 Schreibmaschinenseiten über Christoph Blocher und die SP. Etwas mehr Blocher, etwas weniger SP. Neuer Erscheinungstermin ist Juni, die Vernissage wird im Mai stattfinden, ohne Buch.

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