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Probleme und Missstände im Umgang mit Flüchtlingskindern

Bundesrätin Karin Keller-Sutter will unbegleitete minderjährige Migranten aufnehmen. Flüchtlingshelfer begrüssen das, äussern aber auch grosse Bedenken.

Minderjährige Migranten besuchen in einem Durchgangsheim in Weinfelden den Unterricht der Peregrina-Stiftung. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Minderjährige Migranten besuchen in einem Durchgangsheim in Weinfelden den Unterricht der Peregrina-Stiftung. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Sie sind die Verletzlichsten in den Flüchtlingscamps: Kinder, die sich ohne ihre Familie nach Europa aufgemacht haben oder deren Eltern auf der Flucht gestorben sind. Unbegleitete minderjährige Asylsuchende, kurz UMA, nennt man sie im Asylverfahren. Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat auf Bitte Griechenlands entschieden, solche Asylsuchende in die Schweiz zu holen. Die einzige Bedingung ist: Die Flüchtlingskinder müssen einen Familienbezug in die Schweiz haben. Eine Grosstante oder ein Grossonkel genüge für eine Aufnahme für ein Asylgesuch, heisst es aus dem Staatssekretariat für Migration (SEM). Man wolle grosszügig sein. Wie viele Personen die Schweiz aufnehmen wird, ist völlig offen.

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