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Privatfirmen sollen die Flut von Visumsanträgen bewältigen

Der Bund will weltweit an 40 Standorten Konsulatsarbeiten Privatfirmen übergeben. Er reagiert auf die seit 2010 sprunghaft angestiegene Zahl an Visumsanträgen. Damit stösst er Aussenpolitiker vor den Kopf.

Schweizer Vertretung in Peking: Der Bund will unter anderem in China Privatfirmen engagieren, die den Vertretungen Arbeit abnehmen.
Schweizer Vertretung in Peking: Der Bund will unter anderem in China Privatfirmen engagieren, die den Vertretungen Arbeit abnehmen.
Keystone

In die Schweiz wollen heute viel mehr Menschen einreisen als noch vor zwei Jahren: Die Zahl der Visumsanträge ist zwischen 2010 und 2012 um satte 20 Prozent von 450'000 auf 550'000 gestiegen. Das ergab eine Anfrage beim Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Am stärksten ist der Trend in Indien und China, woher immer mehr Touristen einreisen. Allein in Peking hat die Zahl der Anträge bei Schweizer Vertretungen seit 2010 um 200 Prozent zugenommen. 2012 hat das Konsulat in Peking 52'000 Visa ausgestellt. Die Schweiz hat generell Engpässe bei der Bearbeitung von Visa.

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