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Pegida sagt Demonstration in Basel ab

Nach Berichten über einen Aufmarsch von Rechtsextremen rufen die Islamfeinde ihre Anhänger auf, zu Hause zu bleiben. Unklar ist, ob es nicht dennoch zur unbewilligten Kundgebung kommt.

In Deutschland finden regelmässig Kundgebungen der Gruppierung Pegida statt: Transparent an einer Demonstration in Dresden. (18. Januar 2016)
In Deutschland finden regelmässig Kundgebungen der Gruppierung Pegida statt: Transparent an einer Demonstration in Dresden. (18. Januar 2016)
EPA/Arno Burgi

An die Bilder aus Deutschland hat man sich längst gewöhnt: Vor allem in Dresden, aber auch in anderen Städten demonstrieren regelmässig Anhänger der islamfeindlichen Bewegung Pegida (kurz für: «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes»). In der Schweiz ist es bislang aber noch zu keiner Kundgebung nach deutschem Vorbild gekommen. Eine kleine Gruppe von Politikern vom äussersten rechten Rand versucht zwar, einen Schweizer Ableger der Bewegung zu etablieren, die Stimmung gegen Flüchtlinge, Politiker, Medien und besonders Muslime macht. Noch am Sonntag schien es, als wollten die Organisatoren einer Kundgebung in Basel es auf einen Machtkampf ankommen lassen und am Mittwoch auch ohne Bewilligung demonstrieren. In der Nacht auf heute sagten die Organisatoren die Demonstration über Facebook ab und riefen die Anhänger der Bewegung dazu auf, zu Hause zu bleiben.

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