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Operation Libero gegen eine SVP-Schweiz

Der neue Widerstand ist jung und intellektuell: Mit der Operation Libero will eine Gruppe von Akademikern die etablierten Kräfte aufrütteln – und einen Gegenpol zum Schweiz-Verständnis der SVP bilden.

Die Enttäuschten nach dem Ja zur Zuwanderungsinitiative am 9. Februar 2013: Tausende demonstrierten auf dem Bundesplatz in Bern.
Die Enttäuschten nach dem Ja zur Zuwanderungsinitiative am 9. Februar 2013: Tausende demonstrierten auf dem Bundesplatz in Bern.
Peter Schneider, Keystone

Zuerst war es Zorn und Ohnmacht. Dann: Aufbruch. In der Woche nach der Abstimmung vom 9. Februar, kurz nach dem knappen Ja der Schweiz zur Zuwanderungsinitiative der SVP, trifft sich in einem Lokal unter den Viaduktbögen in Zürich-Wipkingen eine Gruppe junger Menschen, um sich den Frust von der Seele zu reden. Am Schluss des Abends ist klar: Es braucht ein Gegengewicht zur Schweiz des 9. Februars, eine «neue Vision» des Landes, wie es Maximilian Stern, Geschäftsführer des Thinktanks Foraus, später der «Schweiz am Sonntag» erzählt. Es ist die Geburtsstunde der Operation Libero, einer politischen Bewegung für einen neuen Liberalismus in der Schweiz.

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