Nur 25 Stunden in der Woche arbeiten

Unser Arbeitsmodell müsse neu organisiert werden, findet eine Juso-Präsidentschaftskandidatin – und lanciert eine neue Idee.

Bedingungsloses Grundeinkommen könnte ihrer Meinung nach die Löhne unter Druck setzen: Tamara Funiciello.

Bedingungsloses Grundeinkommen könnte ihrer Meinung nach die Löhne unter Druck setzen: Tamara Funiciello.

(Bild: Keystone Symbolbild)

Eine Arbeitswoche mit 25 Stunden: Mit diesem Vorschlag steigt Tamara Funiciello ins Rennen um die Präsidentschaft der Jungsozialisten (Juso). Wegen der Entwicklungen hin zu Digitalisierung und Roboterisierung brauche es in Zukunft neue Lösungen, damit jeder und jede eine Arbeit finden könne, sagte die Bernerin der Zeitung «Le Matin Dimanche».

Nein zum bedingungslosen Grundeinkommen

Bietet das bedingungslose Grundeinkommen von 2500 Franken pro Monat ein Lösung? Funiciello ist skeptisch. Das könnte die Löhne unter Druck setzen. «Mit einer Wochenarbeitszeit von 25 Stunden kann das Lohnniveau dagegen für alle gehalten werden», sagte sie. «Das wäre eine bessere Art, wie alle von der Entwicklung der Gesellschaft profitieren könnten – nicht nur die Arbeitgeber.»

Vertrauensvotum institutionalisieren

Das Programm der 26-jährigen Bernerin fordert zusätzlich die Möglichkeit eines Vertrauensvotums für alle gewählten Sozialdemokraten in der Exekutive, das die Parteibasis selbst organisieren könnte. So soll Druck auf die Politiker ausgeübt werden, dass sie der Parteilinie treu bleiben.

mch/sda

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