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Nochmals alles geben

Wer hat Angst vor dem Aus in Bundesbern? Nun bietet sich die letzte Chance, auf der grossen Politbühne die Werbetrommel zu rühren.

So ein Einsatz ist nun auch im Schlussspurt des Wahlkampfs gefragt: Parlamentarier im Fussballfieber im Bundeshaus. (Archiv)
So ein Einsatz ist nun auch im Schlussspurt des Wahlkampfs gefragt: Parlamentarier im Fussballfieber im Bundeshaus. (Archiv)
Béatrice Devènes

In sechs Wochen sind bereits Wahlen und manch ein Politiker fragt sich, ob er danach weiterhin im Bundeshaus sitzen wird oder nicht. Und wie er die Gunst des Volkes kurz vor Schluss noch gewinnen könnte. Da bietet sich die Herbstsession, die am Montag beginnt, als Plattform geradezu an. «Es wird bestimmt Leute geben, die sonst eher zu den Hinterbänklern zählen, jetzt aber den Kontakt zu den Medien suchen werden», sagt Balthasar Glättli, Zürcher Nationalrat für die Grünen und Fraktionschef. In der Schlussphase des Wahlkampfs sei die Nervosität bei allen etwas grösser. «Jeder will die Geschäfte nutzen, um seine Standpunkte noch einmal klarzumachen.»

Wer auffallen möchte, muss sich etwas einfallen lassen: Pfarrer Ernst Sieber bei einer Rede im Nationalrat 1992. Foto: Keystone.
Wer auffallen möchte, muss sich etwas einfallen lassen: Pfarrer Ernst Sieber bei einer Rede im Nationalrat 1992. Foto: Keystone.

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