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Noch 30 Meter bis zum Weltrekord

Im Gotthard-Basistunnel fehlen nur noch knapp 30 Meter bis zum Durchschlag. Jetzt wird die Geschwindigkeit der Tunnelbohrmaschine verlangsamt.

«Wir sind guten Mutes, dass alles nach Drehbuch klappt»: Mineure arbeiten im Gotthard-Basistunnels bei Sedrun im Kanton Graubünden.
«Wir sind guten Mutes, dass alles nach Drehbuch klappt»: Mineure arbeiten im Gotthard-Basistunnels bei Sedrun im Kanton Graubünden.
Keystone

Dieser wird aber dennoch erst am 15. Oktober stattfinden. Denn auf den letzten Metern müssen die Mineure das Tempo der Tunnelbohrmaschine (TBM) stark drosseln. «Wir tasten uns jetzt vorsichtig an die Durchschlagsstelle heran», sagte Heinz Ehrbar, Leiter Tunnel- und Trasseebau bei der AlpTransit Gotthard AG, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. «Denn wir können nicht ungebremst durchfahren.»

Vorgesehen ist, dass die TBM am 15. Oktober noch eine gut 1,5 Meter dicke Wand wegfräst, ehe sich die Mineure aus Faido und Sedrun die Hand reichen können. «Wir sind guten Mutes, dass alles nach Drehbuch klappt», sagt Ehrbar. Zuletzt legte die TBM bis zu 20 Meter pro Tag zurück. Mit dieser Geschwindigkeit ist nun Schluss, unter anderem weil die Tunnelwand fortan direkt hinter dem Bohrkopf gesichert wird.

Dazu müssen noch weitere Massnahmen - etwa in den Bereichen Lüftung und Stromversorgung - vorgenommen werden, damit die Durchschlagsfeier plangemäss über die Bühne gehen kann. Der Durchschlag im mit 57 Kilometern längsten Eisenbahntunnel der Welt ist am 15. Oktober um 14.30 Uhr vorgesehen.

SDA/jak

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