ABO+

Die gefährlichsten Pestizide sollen verboten werden

Gleich zwei Volksinitiativen sehen die Bauern als Treiber des Artensterbens. Ein Teil ihrer Anliegen erhält nun Aufwind.

2000 Tonnen Pflanzenschutzmittel werden pro Jahr in der Schweiz verbraucht. Rückstände dieser Pestizide finden sich im Grundwasser wieder. Foto: Anthony Anex (Keystone)

2000 Tonnen Pflanzenschutzmittel werden pro Jahr in der Schweiz verbraucht. Rückstände dieser Pestizide finden sich im Grundwasser wieder. Foto: Anthony Anex (Keystone)

Stefan Häne@stefan_haene

Die Publikation des ersten Berichts des Weltbiodiversitätsrates fällt in eine wichtige Phase: Zwei Volksinitiativen, welche die Biodiversität schützen wollen, stehen auf der Agenda der Bundespolitik. Beide identifizieren die Landwirtschaft als bedeutenden Treiber des Artenschwunds: die Trinkwasserinitiative, die nur noch jenen Bauern Subventionen gewähren will, die auf den Einsatz von Pestiziden und Antibiotika verzichten, und die Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide, die ein Verbot ebenjener Pflanzenschutzmittel einfordert. Die Volks­begehren haben das Potenzial, die Landwirtschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern. Der Bauernverband ist entsprechend alarmiert.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt