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Neue Kampfjets machen den Militärs Bauchweh

Der am Mittwoch vom Ständerat beschlossene Kauf von 22 Kampfjets bietet finanzpolitischen Zündstoff. Sparmassnahmen in Bereichen wie Bildung oder Landwirtschaft scheinen unumgänglich. Doch auch in der Armee herrscht nicht eitel Freude: Es droht ein Verteilkampf zwischen Heer und Luftwaffe.

Adrian Zurbriggen
In die Jahre gekommen: Ein Flugzeug aus der Tiger-Flotte, die durch neue Jets ersetzt werden soll.
In die Jahre gekommen: Ein Flugzeug aus der Tiger-Flotte, die durch neue Jets ersetzt werden soll.
Keystone

Eigentlich müsste er zu Freudensprüngen aufgelegt sein, Armeechef André Blattmann: Nach dem Nationalrat hat gestern auch der Ständerat den jährlichen Ausgabendeckel für das Militär um satte 20 Prozent von 4,1 Milliarden Franken auf 5 Milliarden erhöht. Doch diese Aufstockung ist nach dem Willen der beiden Räte eine «All-inclusive»-Lösung: Auch der Kauf von 22 neuen Kampfjets als Ersatz für die veraltete Tiger-Flotte muss damit – über mehrere Jahre und Tranchen verteilt – bezahlt werden.

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