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Nach Tod von Rehkitzen: Bern stoppt Versuche der Uni Zürich

Wegen zu enger Senderbänder mussten vor kurzem 18 Rehkitze abgeschossen werden. Nun hat der Kanton Bern das Wildforschungsprojekt der Uni Zürich gestoppt.

Dieses Reh wurde mit einem Sender versehen und wird nun von den Studierenden der Universität Zürich beobachtet.
Dieses Reh wurde mit einem Sender versehen und wird nun von den Studierenden der Universität Zürich beobachtet.
zvg
2012: Die Rehfangaktion der Universität Zürich im Simmental.
2012: Die Rehfangaktion der Universität Zürich im Simmental.
zvg
Während der Manipulation wird das Tier von drei Personen festgehalten und untersucht.
Während der Manipulation wird das Tier von drei Personen festgehalten und untersucht.
zvg
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Der Kanton Bern hat das Wildforschungsprojekt der Universität Zürich gestoppt. Er reagiert damit auf den Tod von 18 Rehkitzen. Die Tiere mussten von der Wildhut abgeschossen werden, weil sie an ihren Halsband-Sendern zu ersticken drohten.

Der Kanton Bern habe dem Bund und der Uni Zürich mitgeteilt, dass die Versuche per sofort einzustellen seien, sagte Urs Zaugg vom bernischen Amt für Landwirtschaft und Natur am Donnerstag im Regionaljournal von Radio SRF. «Eine neue Besenderung von Rehen ist nicht mehr möglich.»

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