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Nach Fall Kneubühl: Ein Handbuch für Kantonsangestellte

2010 schoss Peter Hans Kneubühl in Biel auf einen Polizisten und verletzte diesen schwer. Hätten die Behörden besser informiert, wäre der Vorfall verhindert worden. Jetzt zieht der Kanton Bern die Konsequenzen.

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Mängel beim Informationsfluss unter Behörden trugen dazu bei, dass 2010 in Biel der Rentner Peter Hans Kneubühl auf einen Polizisten schoss und diesen schwer verletzte. Nun legt der Kanton Bern seinen Angestellten ein Handbuch für besseren Inormationsaustausch vor.

Der bernische Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus sagte heute Montag an einer Medienkonferenz in Bern, das Handbuch solle für die Angestellten eine unkomplizierte Hilfe bei Unsicherheiten sein. Gut 160 Seiten stark ist das Werk, dessen Empfehlungen laut Neuhaus Vorgaben des Datenschutzes einhalten.

Keine rechtlichen Verfehlungen

Verfasst haben das Handbuch dieselben Fachleute, welche seinerzeit den Informationsfluss zwischen den Behörden im Fall Kneubühl untersuchten. Es handelt sich um die Juristen Ueli Friederich und Martin Buchli.

Sie hielten im Februar 2011 in ihrem Bericht zum Informationsaustausch im Fall Kneubühl fest, die Behörden hätten damals nicht durchgehend optimal gegenseitig informiert. Rechtliche Verfehlungen stellten sie aber keine fest.

(SDA)

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