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Mühleberg-Anwohner reichen Beschwerde gegen Ensi-Verfügung ein

Die Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat dem AKW Mühleberg ein gutes Sicherheitszeugnis ausgestellt. Zwei Anwohner misstrauen der Einschätzung.

Ausreichende Schutzmassnahmen bei Hochwasser: Das Kernkraftwerk Mühleberg an der Aare bei Bern (9. August 2012)
Ausreichende Schutzmassnahmen bei Hochwasser: Das Kernkraftwerk Mühleberg an der Aare bei Bern (9. August 2012)
Alessandro Della Bella, Keystone

Zwei Anwohner des AKW Mühlebergs bezweifeln, dass das Atomkraftwerk bei einem starken Hochwasser über ausreichende Sicherheitsmassnahmen verfügt. Sie haben beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen eine Verfügung der Atomaufsichtsbehörde ENSI eingereicht.

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hat dem AKW Mühleberg hingegen ein gutes Sicherheitszeugnis ausgestellt. Die Anlage verfüge über die vorgeschriebenen Schutzmassnahmen für ein Hochwasser, wie es sich alle 10'000 Jahre ereignen könne, heisst es in der Verfügung von Anfang Juni.

Der Verfügung vorangegangen ist ein langer Rechtsstreit. Unterstützt von Greenpeace hatten die zwei Anwohner rechtliche Schritte gegen das ENSI eingeleitet. Sowohl das Bundesgericht als auch das Bundesverwaltungsgericht kamen zum Schluss, dass Bewohner der Umgebung von Atomkraftwerken Entscheide des ENSI unter gewissen Bedingungen anfechten können.

SDA/bee

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