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Motiv des Mords beschäftigte den Bundesrat kaum

Die Hintergründe zum Attentat auf den US-Präsidenten John F. Kennedy interessierte die offizielle Schweiz nur am Rande. Vorrang hatte die Frage, wer die Schweiz an den Trauerfeierlichkeiten vertritt.

Der Schweizer Botschafter in Washington informiert den Bundesrat über das Attentat auf John F. Kennedy.
Der Schweizer Botschafter in Washington informiert den Bundesrat über das Attentat auf John F. Kennedy.
met/Bundesarchiv
Der Leiter der Schweizerischen Delegation in Berlin teilt Bern mit, wie die Deutschen auf den Tod von John F. Kennedy reagieren.
Der Leiter der Schweizerischen Delegation in Berlin teilt Bern mit, wie die Deutschen auf den Tod von John F. Kennedy reagieren.
met/Bundesarchiv
Bundesrat Traugott Wahlen wäre aus Sicht des Schweizer Protokollchefs an der Beerdigung von Kennedy ein anderer Platz zugestanden.
Bundesrat Traugott Wahlen wäre aus Sicht des Schweizer Protokollchefs an der Beerdigung von Kennedy ein anderer Platz zugestanden.
met/Bundesarchiv
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Die Todesnachricht von US-Präsident John F.Kennedy erreicht das Eidgenössische Politische Departement am Abend des 22. November 1963. Seit den Schüssen in Dallas sind 75 Minuten vergangen.

Alfred Zehnder, Schweizer Botschafter in Washington, kabelt um 14.45 Uhr Lokalzeit nach Bern: «Flash. Für Bundesrat Wahlen. Soeben wird bekannt, dass Präsident Kennedy einem Attentat in Dallas zum Opfer gefallen ist. Er ist tot. Lyndon Johnson ist jetzt Präsident der USA. Weiterer Bericht folgt.» Das Telegramm lagert – wie andere offizielle Schweizer Dokumente zum Attentat auf Kennedy auch – im Bundesarchiv. Weitere Papiere hat diese Zeitung in der Datenbank für diplomatische Dokumente der Schweiz gefunden.

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