Mit einer Idee zum Bundesrat

Der Aargauer Student Robin Röösli konnte Bundesrat Johann Schneider-Ammann eine Idee präsentieren. Er will, dass Lehrlinge an Austauschprogrammen im Ausland teilnehmen können.

Der Aargauer Robin Röösli konnte am Dienstag Bundesrat Johann Schneider-Ammann eine Idee vorstellen.

Der Aargauer Robin Röösli konnte am Dienstag Bundesrat Johann Schneider-Ammann eine Idee vorstellen. Bild: Raphael Moser

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Es ist ein grosser Moment für einen 22-Jährigen: Der Aargauer Robin Röösli konnte am Dienstag Bundesrat Johann Schneider-Ammann eine Idee vorstellen. Aber nicht irgendeine. Rössli ist der Gewinner des Projektes Wunsch-Schloss. Mit seinem Vorschlag, für Lehrlinge Austauschprogramme im Ausland einzuführen, hat er im September auf dem Schloss Thun die Projekt-Jury überzeugt. Zuerst wollte der Bundesrat vom Gewinner wissen, wie er sich als Sieger des Projektes Wunsch-Schloss fühle: „Überglücklich“, antwortete Röösli.

Dann präsentierte der junge Student flankiert vom Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen und vom Berner SP-Ständerat Hans Stöckli dem Volkswirtschaftsminister wie ein Routinier seine Idee. Sein Ziel dabei ist es, die internationale Agilität der Lehrlinge zu verbessern. Dabei sieht er drei Ansatzpunkte: Verbesserung des Fremdsprachenunterrichts, Austauschprogramme und die Teilnahme an internationalen Projekten.

Der junge Student stiess bei Schneider-Ammann auf offene Ohren. „Ich helfe ihnen, das Projekt in die Praxis umzusetzen“, versprach er Röösli. Er stellte in Aussicht, bei ABB-Schweiz-Chef Remo Lütolf und bei der Fintech-Branche ein gutes Wort für die Idee der Austauschprogramme einzulegen. Doch er warnte auch: „Sie werden für die Umsetzung des Projektes viel Geduld brauchen. Sie müssen hartnäckig sein“, gab er Röösli mit auf den Weg. Und er empfahl ihm, einen Götti für das Projekt zu suchen. „Sie brauchen jemanden, der Spass an einem solchen Vorhaben hat. Und nicht jemanden, der es umsetzen muss.“

Nach dem Treffen war Röösli ein zweites Mal überglücklich: „Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat uns sehr gute Inputs gegeben. Er hat uns eine Unterstützung gewährt, wie ich sie nie erwartet hätte.“ (Berner Zeitung)

Erstellt: 05.12.2017, 17:37 Uhr

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