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Mit dem Prämiensparen könnte bald Schluss sein

Der Bund prüft eine Anpassung der Wahlfranchisen bei den Krankenkassen. Vor allem Gesunde müssten dadurch höhere Prämien bezahlen.

Will dem Prämiensparen einen Riegel schieben: Bundesrat Alain Berset während einer Pressekonferenz zur Einheitskassen-Initiative. (25. September 2014)
Will dem Prämiensparen einen Riegel schieben: Bundesrat Alain Berset während einer Pressekonferenz zur Einheitskassen-Initiative. (25. September 2014)
Keystone

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) prüft weitreichende Änderungen bei den Franchisen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. So könnten Krankenkassen gezwungen werden, die Wahlmöglichkeiten bei den Franchisen zu reduzieren. Leidtragende wären Versicherte, die selten zum Arzt gehen.

Derzeit bieten Versicherungen neben dem Standardsatz von 300 Franken auch Wahlfranchisen von 500, 1000, 1500, 2000 und 2500 Franken an. Je mehr ein Versicherter im Krankheitsfall selber zu bezahlen bereit ist, desto höher fällt sein Prämienrabatt aus. Das BAG hat nun errechnet, dass den Kassen durch die beiden höchsten Franchise-Stufen Prämieneinnahmen von 800 bis 900 Millionen Franken im Jahr entgehen.

«Gesunde Versicherte nutzen die Wahlfranchisen unter anderem, um Prämien zu sparen», schreibt das Amt laut der «NZZ am Sonntag». «Dies kann aber dazu führen, dass die Solidarität in der sozialen Krankenversicherung geschwächt wird.»

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