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Mit 110 Dezibel gegen Kriminelle

Der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr ist mit der Polizei zufrieden – und verteilt 20'000 Taschenalarme an die Bevölkerung.

Sorgt lautstark für Aufmerksamkeit: Der Taschenalarm soll dem Opfer durch den Schreckmoment Zeit zum Flüchten geben.
Sorgt lautstark für Aufmerksamkeit: Der Taschenalarm soll dem Opfer durch den Schreckmoment Zeit zum Flüchten geben.
Moira Mangione

Die Pressekonferenz hat noch gar nicht angefangen, da hallt ein ohrenbetäubendes Geheul durch den Theoriesaal des Spiegelhofs. Marco Liechti, Ressortchef Kriminalprävention, hat aus Versehen den Auslöser-Stift aus dem Schrillalarm gezogen, einem kleinen, grauen Plastikkästchen, das Angreifer vertreiben soll. Eigentlich sollte sich der Taschenalarm wieder abschalten lassen, wenn man den Stift wieder in das Gerät steckt – Liechti wollte das nicht ganz gelingen. «Da habe ich wohl eines der wenigen er­wischt, die sich nicht mehr abstellen lassen», sagte er und verschwand aus dem Saal, um das kreischende Gerät ausser Hörweite zu bringen.

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