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Millionen-Duell endet mit Sieg auf Ansage

Das Volumen des nationalen Finanzausgleichs wird nicht reduziert: Das hat der Ständerat am Dienstag entschieden.

Empfängerkantone wie Bern müssen nicht sparen – der Bund und finanzstarke Geberkantone wie Zürich müssen weiterhin mehr zahlen.
Empfängerkantone wie Bern müssen nicht sparen – der Bund und finanzstarke Geberkantone wie Zürich müssen weiterhin mehr zahlen.
Max Spring
«Aus gewissen Kantonen hören wir so viel Gejammer, dass ich mich frage, ob es um Realität oder Fiktion geht.»Markus Stadler, Uri, GLP
«Aus gewissen Kantonen hören wir so viel Gejammer, dass ich mich frage, ob es um Realität oder Fiktion geht.»Markus Stadler, Uri, GLP
Keystone
«Wenn wir drohen, das NFA-Geld auf ein Sperrkonto zu leiten, ist das kein Witz. Bei uns ist Alarmstimmung.»Peter Föhn, Schwyz, SVP
«Wenn wir drohen, das NFA-Geld auf ein Sperrkonto zu leiten, ist das kein Witz. Bei uns ist Alarmstimmung.»Peter Föhn, Schwyz, SVP
Keystone
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Natürlich haben die Empfängerkantone gewonnen. Alles andere wäre eine Sensation gewesen. Der Ständerat pfiff den Bundesrat am Dienstag zurück, der das Volumen des nationalen Finanzausgleichs (NFA) ab 2016 um rund 330 Millionen Franken im Jahr kürzen will. Das ergäbe eine Reduktion um knapp 9 Prozent, die direkt die wirtschaftlich schwächeren Empfängerkantone träfe.

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