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«Mein Buch ist eine Waffe im Kampf gegen die kannibalische Weltordnung»

Getrieben von der Hoffnung auf einen «Aufstand des Gewissens», rennt Rebell Jean Ziegler (78) gegen die «Diktatur der Finanzoligarchien» an, wie er sagt. Im Wortgefecht verteidigt er sein neustes Anklagebuch über den Welthunger.

«Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.» Jean Ziegler klagt an.
«Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.» Jean Ziegler klagt an.
Keystone

Herr Ziegler, Sie attackieren in Ihrem neuen Buch «Wir lassen sie verhungern» die Nahrungsmittelkonzerne. Verkauft es sich gut genug, damit Sie die Kosten decken könnten, wenn es zu Prozessen kommen sollte? Jean Ziegler: Diesmal sollte es nicht so schlimm kommen wie bei meinen früheren Büchern. Die Anwälte des französischen und des US-Verlags haben mir ein Drittel des Manuskripts herausgestrichen. Zudem geniesse ich als Vizepräsident im beratenden Ausschuss des UNO-Menschenrechtsrats im Fall einer Klage nun UNO-Immunität.

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