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Maurers Plan mit dem Gripen-Geld

Wohin fliessen die Millionen, welche für den geplatzten Flugzeug-Deal reserviert waren? Aus Bundesbern sickert nun einiges durch.

Vom Volk gegroundet: Der Gripen – hier das Modell, das an einer Abstimmungsveranstaltung gezeigt wurde. (14. April 2014)
Vom Volk gegroundet: Der Gripen – hier das Modell, das an einer Abstimmungsveranstaltung gezeigt wurde. (14. April 2014)
Keystone

Die Frage beschäftigt Politiker und Öffentlichkeit seit dem Nein der Stimmbürger zum Kauf des Kampfjets Gripen: Wohin fliesst das Geld, welches für den geplatzten Flugzeug-Deal reserviert war? In andere Rüstungsprojekte oder in die Bundeskasse? Darüber streitet heute auch der Bundesrat.

Wie Recherchen der Basler Zeitung zeigen, will Verteidigungsminister Ueli Maurer der Landesregierung einen Antrag vorlegen über die künftige Verwendung der Gripen-Millionen. Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf hat jedoch in einem Mitbericht bereits Widerstand gegen Maurers Plan angekündigt, dies bestätigen gut informierte Quellen. Im Finanzdepartement (EFD) und im Verteidigungsdepartement (VBS) hiess es gestern: Man könne zu diesem Geschäft nichts sagen.

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