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Makabrer Fortschritt des Wissens

Es ist harte körperliche Arbeit, trotzdem lächelt ein Soldat. Geniesst er den unfreiwilligen Ausbruch aus den Zwängen des Alltags? Lacht er über einen Spruch eines Kameraden? Die Männer auf dem Bild gehören dem Bataillon IV/32 an. Sie heben bei Dottenberg Solothurn einen Schützengraben aus. Damit dieser tief genug wird, müssen die Soldaten mit Hammer und Meissel das Gestein brechen. Der Schützengraben ist Teil der Befestigung Hauenstein. Diese Fortifikation soll das Mittelland vor Angriffen aus dem Nordwesten schützen. Europa befindet sich von 1914 bis 1918 in einem Krieg, der  ein weltweites Ausmass annehmen wird. Zum Glück muss sich der Graben nicht bewähren. In den feuchten Schützengräben bei Verdun aber sterben die Soldaten massenhaft
Die modernen Maschinen haben die Pferdekutschen aus dem Stadtbild verdrängt. Die Stadt Bern kommt im 20. Jahrhundert an.
Historiker Sacha Zala: «Als Ghadhafi die Aufteilung der Schweiz forderte, wurde er belächelt. Nach 1918 war das eine reale Bedrohung.»
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